Sport

Unsere wichtigsten Forderungen vorab, wir wollen:

  • mit einem ‚Haus der jungen Athletinnen und Athleten‘ ein Sportinternat gründen.
  • Sportvereinen noch besser und intensiver in den Ganztagsschulbetrieb integrieren.
  • kostenlose Fitnessgeräte für Jung& Alt entlang an der Weser und anderen Grünanlagen einrichten.
  • ein schwimmendes Schwimmbad in der Weser realisieren.
sport

Unsere Ideen und Impulse aus dem Wahlprogrammkapitel gibt es hier nochmal zum Nachlesen:

  1. Sport ist für uns in vielfältiger Hinsicht unverzichtbarer Bestandteil von Gesellschaft, Ehrenamt, Gesundheit, Freizeit, Wettkampf und Bildung. In seiner ganzen Vielfalt und Breite, in seiner tiefen Verwurzelung in allen Bereichen der Gesellschaft, in der ganzen Bandbreite von Profession bis Freizeitspaß und insbesondere in seiner generationenübergreifenden Reichweite ist es die größte ‚Bürgerinitiative Bremens‘. Von immer größerer Bedeutung ist der Sport, dessen ‚Sprache‘ interkulturell verstanden wird, für Integration und Inklusion. Sport ist für uns Gemeinschaft, Wettbewerb und Fairness und damit nicht nur eine geistige und körperliche Betätigung für Spaß und Gesundheit, sondern Vorbild beim Vorleben von Werten und von gesellschaftlich-sozialem Zusammenhalt. Für uns ist es eine vorwiegend staatliche Verantwortung, durch geeignete, förderliche und moderne Bedingungen dem Sport, dem Ehrenamt und der Nachwuchsförderung, insbesondere durch angemessene Sportstätten, einen unterstützenden Rahmen zu geben und zu erhalten. Mangelhafte Vorausschau und unzureichende Investitionen haben auch hier dazu geführt, dass von der Substanz gelebt wurde. Wir werden zeitnah für beide Städte ein konkretes und mit Schulen und Sport abgestimmtes Sanierungsprogramm vorlegen, aus dem für alle Sporthallen und Sportanlagen, mit einem durch einen Zeit-Maßnahmenkatalog und einer Finanzierung unterlegtes ganzheitliches Sanierungsprogramm hervorgeht.
  2. Breiten- und Spitzensport, Schul- und Vereinssport sind für uns keine Gegensätze, sondern Teile eines Ganzen, das insbesondere in der Nachwuchs- und Talentsichtung und -förderung eine gemeinsame Aufgabe hat. Um dieses, auch gesellschaftliche Anliegen, noch wirkungsvoller zu gestalten, wollen wir
    1. mit einem ‚Haus der jungen Athleten‘ vorzugsweise am Standort Ronzelenstrasse ein Sportinternat gründen,
    2. Sportvereinen noch besser und intensiver in den Ganztagsschulbetrieb integrieren, und
    3. am Ziel von drei Stunden Sportunterricht pro Woche, insbesondere in den Ganztagsschulen, halten wir fest.
  3. Sport fördert auch die Begegnung von Menschen. Dazu wollen wir neue und originelle Formen der sportlichen Betätigung vordenken, ermöglichen oder ausweiten wie z.B. durch den Bau attraktiver und moderner Bewegungsinseln an der Weser oder auch eines schwimmenden Schwimmbades in der Weser.
  4. Schwimmen zu können ist nicht nur ein in vielfältiger Weise gesundheitsförderlicher Sport, der von Jung und Alt betrieben werden kann, sondern schwimmen zu können ist auch eine wichtige Frage der persönlichen Sicherheit. Wir halten daran fest: Jedes Kind, gleich welchen Geschlechts oder gleich welcher kulturell-religiösen Herkunft, muss am Ende der Grundschulzeit auf dem Niveau des ‚Bronze-Abzeichens‘ schwimmen können. Aus diesem Grunde ist das rot-grüne Bäderkonzept ein völlig falsches Signal. Bremen braucht attraktive, zeitgemäße und bedarfsgerechte Bäder, die gleichermaßen für Freizeit und Spaß, für den Schwimmunterricht und für Sport und Wettkampf geeignete Bedingungen bereitstellen. Wir werden das Bäderkonzept entsprechend anpassen und Möglichkeiten prüfen, wie auch auf diesem Feld eine bessere Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Umland möglich ist.
  5. Organisierter Sport ist ohne Ehrenamt und ohne die Vereine nicht denkbar. Wir wollen ihre unverzichtbare Arbeit, die alle Bereiche und Gruppen der Gesellschaft berührt und erreicht, für die Zukunft sichern und insbesondere ihre Bemühungen zur Gewinnung von sportlichem Nachwuchs, aber auch von Nachwuchs in Funktionen, unterstützen. Wir werden gemeinsam mit dem Sport an Maßnahmen arbeiten, wie bürokratische Hindernisse, z.B. durch die europäische Datenschutzverordnung oder bei der Beantragung von staatlichen Zuschüssen und Förderungen, beseitigt oder zumindest reduziert werden können. Wir wollen, dass Ehrenamt Spaß macht und mehr noch als bisher auch zur (nachweisbaren) persönlichen Weiterqualifizierung beiträgt. Im sportlichen Ehrenamt sind die Übungsleiter ein Rückgrat der Vereine und ihres Angebotes. Wir wollen eine reibungslosere und zeitnahe Auszahlung der Übungsleiterpauschale sowie eine Zuschusserhöhung auf drei Euro in Bremen, angepasst an Bremerhaven, sowie eine regelmäßige Anpassung der steuerrechtlichen Freibeträge.